Cybermobbing und digitale Traumata
21.04.2026 18:00 - 20:00 online über ZOOM
Seminar
3 Unterrichtseinheiten, 3 DFP Punkte
€ 53,-
€ 26,- für Studierende
Nur mit Mat.Nr. email Adresse
Teilnahmebestätigung
Window of Opportunity für PTW Studierende
Deutsch
21.04.2026 13:00
Inhalt
Cybermobbing und digitale Traumata - Folgen für Präventionsarbeit und ResilienzförderungCybermobbing ist ein wachsendes Phänomen mit gravierenden Folgen für die psychische Gesundheit. Thematisiert wird u.a. wie eine gezielte Präventionsarbeit die Stärkung der Resilienz sowie individuelle, situative, soziale und kulturelle Aspekte miteinbeziehen sollte.
#Mobbing, #Cybermobbing, #Bullying, #PsychischeGesundheit, #DigitaleMedien, #SozialeMedien
Vortragsreihe des Forum Psychosomatik und E-Mental Health
Gewalt und Mobbing (Bullying) unter Kindern und Jugendlichen sind Phänomene, die die schulische Pädagogik seit langem fordern. Allerdings zeigt sich in den letzten Jahren eine immer stärkere Nutzung digitaler Räume für destruktive Kommunikation, Konfliktaustragungen, Gewalt und Mobbinghandlungen. So kam es in Deutschland zwischen 2017 und 2020 zu einem erheblichen Anstieg von Cybermobbing bei den 8- bis 19-Jährigen: von ca. 1,5 Mio. auf 2 Mio. Einen weiteren Anstieg sehen wir aktuell 2024. Individuelle wie gesamtgesellschaftliche Krisensituationen spielen eine nicht unbedeutende Rolle. Dabei hat Cybermobbing teils erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, emotionale, kognitive Entwicklungen sowie Verhaltensmuster. Jede/r 4. Betroffene hat mittlerweile Suizidgedanken. Prävention wie auch Resilienzförderung, die individuelle, situative, soziale und kulturelle Aspekte in den Blick nehmen, sollten für die deutsche Bildungslandschaft eineklare Zielvorgabe sein.
Inhaltliche Schwerpunkte
- Opfersicht: Psychische Folgen von Cybermobbing
- Was benötigen Betroffene: Hilfesysteme und Resilienz Stärkung
- Opferschutz: Medienbildung und Gewaltprävention im Umfeld Schule (individuelle, situative, soziale und kulturelle Aspekte)
- Schutzmechanismen im digitalen Umfeld
Ziele
- TN kennen die unterschiedlichen psychischen Auswirkungen durch Cybermobbing
- TN können Hilfsmechanismen anbieten/einsetzen
- TN wissen, wie verschiedene Aspekte der Präventionsarbeit im schulischen/sozialen Umfeld (Sport, Freizeit etc.) umsetzbar sind
Methodik
Vortrag mit Diskussion im Anschluss
Zielgruppe
Mediziner*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Lehrer*innen, Interessierte
Referent*in
Dr. Catarina Katzer
Cyberpsychologin, Expertin für negatives digitales Sozialverhalten und Cyber-Kriminologie
Tätigkeiten:
Institut für Cyberpsychologie und Medienethik, Köln
Kuratorium Deutsche Telekom Stiftung
Bosbach Kommission
Council of Europe Committee Culture, Science, Education & Media