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Praxisseminar Selbstfürsorge und Psychohygiene zur Prävention beruflicher Deformation

Termin

16.10.2026 16:00 - 20:00 SFU, 1020 Wien

17.10.2026 09:00 - 18:00 SFU, 1020 Wien

Lehrveranstaltungstyp

Seminar

Umfang

13 Unterrichtseinheiten

Kosten
€ 390,- Regulär
€ 195,- Studierende
gilt NUR mit Matrikelnummer-Mailadresse
€ 293.- SFU Alumni
nur mit Rabattcode gültig

Abschluss
Teilnahmebestätigung
Window of Opportunity
Sprache
Deutsch und Englisch
Anmeldung
Anmeldeschluss

16.10.2026 13:00

Inhalt

Wir wissen scheinbar recht gut für Andere, wie man mit Stressbewältigung und deren Ursachen umgehen sollte, aber wenn wir selbst überarbeitet oder emotional belastet sind,
dann neigen wir eher dazu unsere eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Nur wenn wir uns um uns selbst kümmern, dann sind wir auch besser in der Lage uns um Andere zu kümmern. Diese Diskrepanz zum Umgang mit sich selbst und
zur eigenen Selbstfürsorge, auch bekannt als das „Selbstfürsorge-Paradoxon“, werden wir erklären, um daraus dann nachhaltige Alltagsstrategien zu entwickeln. Welche Fähigkeiten kann ich in meinem persönlichen (Berufs-)Alltag entwickeln, um mich vor übermäßiger physischer und psychischer Überbeanspruchung zu schützen und meine Widerstandskraft gegenüber beruflicher Belastung zu stärken. Wir werden dysfunktionale Einstellungen zur Selbstfürsorge erkennen und verändern. Anhand von evidenzbasierten Ergebnissen des Homöostase-Modells in der Psychoneuroimmunologie entwickeln wir hilfreiche Strategien, für Stress-Prävention und Bewältigung. Die Teilnehmenden werden sich auch damit auseinandersetzen, weshalb ein „gutes Leben für mich selbst“ auch ein gutes Leben für den anderen bedeuten kann und inwieweit wir den „Wir-Faktor“ kennen und stärken müssen, um uns selbst und unsere gesellschaftlichen Verhältnisse besser schützen und
sinnhaft weiter entwickeln zu können.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Dysfunktionale Einstellungen, die Selbstfürsorge erschweren
  • Körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz („work survive balance“)
  • Persönliche Stressanfälligkeit (stress marker)
  • Strategien der „Entschleunigung“
  • Selbstfürsorge im Umgang mit schwierigen Situationen, Personen
  • Veränderungsstrategien: („Flüchten oder Standhalten“)
  • Selbstfürsorge als Resilienzfaktor

Ziele

  • TN lernen die wichtigsten dysfunktionalen Einstellungen zur Selbstfürsorge kennen
  • TN werden persönliche Stressfaktoren und Marker kennen lernen
  • TN erarbeiten sich konstruktive Anpassungsstrategien zur Vermeidung von Stressfolgekrankheiten
  • TN lernen das Homöostase-Modell zur Stressprävention kennen und anzuwenden
  • TN lernen, wie sie das innere und externe Hamsterrad entschleunigen können
  • TN werden motiviert sich auf Sinnsuche zu machen, um ein gesunderhaltendes Selbstverständnis von Arbeit und Selbstverwirklichung zu erarbeiten

Methodik

Interaktive Vorlesung, Diskussion, Klein-Gruppenarbeit, Übungen, Supervisionseinheiten

Zielgruppe

In Beratung, Erziehung und Therapie Tätige, Student*innen aus
allen Fachbereichen, keine Zulassungsvoraussetzungen

Referent*in

Dr.med. dipl. psych. dipl .paed. Peter Mai

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Spezialisiert in Psychosoziale und Psychosomatische Medizin, Psycho-Onkologie
  • Kunst-und Gestaltungstherapeut („expressive arts“)
  • Leitung des Zentrums für Integrative Psychiatrie, Psychosomatik und Psycho-Onkologie, Zürich
  • Supervisor, Kreatives, Coaching
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