Termin
01.12.2022 18:00 – 20:00 online über ZOOM

Lehrveranstaltungstyp
Seminar
Umfang
2 Unterrichtseinheiten, 2 PFP Punkte, 2 DFP Punkte
Kosten
Preis regulär: € 53,00
Abschluss
Teilnahmebestätigung
Sprache
Deutsch
Anmeldung

Inhalt

Mit wenigen Ausnahmen sind die Prävalenzen und Inzidenzen psychischer Störungen und Erkrankungen bei Menschen, diesozioökonomisch benachteiligt sind (z.B. Armut, geringe Bildung, prekäre Beschäftigung) höher, als bei privilegierteren Bevölkerungsgruppen.Dieses Muster zeigt sich beispielsweise für depressive Episoden aber auch für Psychische und Verhaltensstörungen im Kindesund Jugendalter. In dieser Veranstaltung wird zunächst das Außmaß dieser gesundheitlichen Ungleichheit anhand von epidemiologischenDaten dargestellt. Betrachtet werden sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Dann werden verschiedene theoretischeModelle eingeführt, die Erklärungen dafür anbieten, wie soziale Ungleichheiten der psychischen Gesundheit entstehen könnten.Zu den einzelnen Erklärungpfaden werden Studien vorgestellt, um die Plausibilität einschätzen zu können. Auf dieser Basiswird am Fallbeispiel COVID-19 Pandemie diskutiert, welche Strategien eingesetzt werden könnten, um Ungleichheiten zu reduzieren.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Allgemeine Prinzipien der Analyse gesundheitlicher Ungleichheit
  • Deskriptive Epidemiologie psychischerErkrankungen: sozioökonomischen Risikofaktoren
  • Erklärungen
  • Implikationen für Prävention und Versorgung

Methodik

Gastvorlesung

Zielgruppe

Studierende, Mitarbeitende

Referent*in

Prof. Dr. Nico Dragano

Prof. Nico Dragano ist Professor für Medizinische Soziologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und Leiter des StudiengangsPublic Health der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Arbeitsgesundheitsowie der Zusammenhang zwischen der sozialen Lage von Menschen und ihren Gesundheitschancen.