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Universitätskurs Pferdegestützte Psychotherapie & Psychologie

Termin

02.10.2026 16:00 - 20:00

03.10.2026 09:00 - 17:00

04.10.2026 09:00 - 13:00

20.11.2026 16:00 - 20:00

21.11.2026 09:00 - 17:00

22.11.2026 09:00 - 13:00

05.03.2027 16:00 - 20:00

06.03.2027 09:00 - 17:00

07.03.2027 09:00 - 13:00

11.06.2027 16:00 - 20:00

12.06.2027 09:00 - 17:00

13.06.2027 09:00 - 13:00

Lehrveranstaltungstyp

Seminar

Umfang

100 Unterrichtseinheiten, 15 ECTS Punkte

Kosten

€ 3990.- Regulär

Sprache

Deutsch

Anmeldung
Anmeldeschluss

01.10.2026 10:00

Inhalt

  • Modul 1: Einführung in die pferdegestützte Psychotherapie und die Besonderheiten dieses Settings
  • Modul 2: Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Arbeit im therapeutischen Setting Mensch-Pferd - LIVE Klient*innen aus der Praxis
  • Zwischenmodul 1: Peer Group-Treffen in Selbstorganisation 
  • Modul 3: Körperwahrnehmung, Beziehung und therapeutische Interventionen 
  • Zwischenmodul 2: Supervision 
  • Modul 4: Therapeutische Prozessgestaltung und Praxisvertiefung 

Inhaltliche Schwerpunkte

Modul 1: 

Grundlagen der therapeutischen Arbeit im Setting Mensch–Pferd ein und schafft die Basis für die weitere praktische und fachliche Ausbildung im Lehrgang. Im Mittelpunkt stehen das Kennenlernen zentraler Voraussetzungen für die professionelle Arbeit mit dem Pferd sowie die Auseinandersetzung mit organisatorischen, rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen.

Modul 2: 

Das Modul verbindet fachliche, ebenso wissenschaftliche  Grundlagen mit erfahrungsorientiertem Lernen. Die Entwicklung einer sicheren, achtsamen und professionelle Haltung im therapeutischen Setting wird unterstützt. Live-Klient*innen aus der therapeutischen Praxis laden die TeilnehmerInnen zur selbständigen Arbeit unter Anleitung ein.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auswahl und dem situationsgerechten Einsatz verschiedener Pferderassen entsprechend den individuellen Bedürfnissen und therapeutischen Zielsetzungen der Klient*innen. Zudem werden rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen praxisnah in die therapeutische Arbeit integriert und reflektiert.

Zwischenmodul 1: 

Die Peer-Groups ermöglichen den Teilnehmer*innen einen regelmäßigen fachlichen und persönlichen Austausch außerhalb der formalen Lehrsituationen. Sie fördern gemeinsames Lernen, Reflexion und gegenseitige Unterstützung. In der Gruppe können Unsicherheiten, emotionale Belastungen und schwierige therapeutische Situationen, nicht selten mit den Tieren,  offen besprochen werden. Peer-Groups helfen außerdem, unterschiedliche Herangehensweisen kennenzulernen und die eigene therapeutische Haltung im Dreieck: Therapeut*in-Klient*in-Pferd weiterzuentwickeln. Gleichzeitig stärken sie die Fähigkeit zur Selbstreflexion, Kooperation, was zum Beispiel im Curriculum auch die selbst zu kreierende eigene Übung betrifft und die Live-Supervisionen – wo Rollenspieler*innen, bzw. Klient*innen aus der Praxis, sowie Beobachter*innen, also Zusammenarbeit, gebraucht werden.

Modul 3: 

Das dritte Modul vertieft die therapeutische Arbeit im Setting Mensch–Pferd unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher psychischer Störungsbilder und therapeutischer Zugänge. Die Teilnehmer*innen setzen sich mit spezifischen Anforderungen in der Arbeit mit verschiedenen Diagnosen auseinander und erweitern ihre Kompetenz, therapeutische Prozesse individuell und zielgerichtet zu gestalten.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Wahrnehmung und Deutung der Körpersprache des Pferdes als wesentlicher Bestandteil nonverbaler Kommunikation und Beziehungsarbeit. Die Teilnehmer*innen lernen, Reaktionen und Ausdrucksformen des Pferdes differenziert wahrzunehmen und in den therapeutischen Prozess einzubeziehen.

Zwischenmodul 2: 

Die Live-Supervision ermöglicht es, therapeutisches Handeln,  in dem neuen Gebiet mit dem Pferd, unmittelbar zu beobachten und gemeinsam zu reflektieren. Im Unterschied zu rein erzählten Fallberichten werden Beziehungsgestaltung, Haltung, Gesprächsführung und Interventionen direkt sichtbar. In unserer besonderen Arbeit auch die Gestaltung des Arbeitsumfeldes. Durch Videoaufnahmen oder direkte Beobachtung wird Selbstreflexion vertieft, da eigenes Verhalten, und die Interaktion des Systems Mensch-Tier konkret wahrgenommen werden kann. Gleichzeitig dient Live-Supervision auch der Qualitätssicherung und der Überprüfung der erworbenen Kompetenz im Ausbildungskontext. 

Modul 4: 

Im vierten Modul steht die eigenständige Gestaltung therapeutischer Prozesse im Setting Mensch–Pferd im Mittelpunkt. Die Teilnehmer*innen vertiefen ihre praktischen und methodischen Kompetenzen und lernen, Übungen und Interventionen selbstständig, zielorientiert und situationsadäquat zu planen und durchzuführen. Die Teilnehmenden erarbeiten Präsentationen der selbstkreierten Übungen.

Ziele

Modul 1: 
Die Teilnehmenden erhalten einen ersten Einblick in das therapeutische Dreieck zwischen Therapeut*in, Klient*in und Pferd und lernen, die besondere Dynamik dieses triadischen Settings wahrzunehmen, zu verstehen und reflektiert anzuwenden. Dabei werden grundlegende Aspekte der Beziehungsgestaltung, der Sicherheit, der Haltung des Pferdes sowie der Gestaltung eines professionellen Arbeitsrahmens thematisiert.

Durch praxisorientierte Übungen am Pferdehof und gemeinsame Reflexionsprozesse werden erste Erfahrungen im Kontakt mit Tier und Klient*innen ermöglicht.

Modul 2: 
Durch Live-Übungen und praxisorientierte Selbsterfahrung wird die Fähigkeit gefördert, sich flexibel auf unterschiedliche Klient*innen, Dynamiken und Tiere einzustellen. Dabei werden Wahrnehmung, Präsenz, Beziehungsarbeit sowie die nonverbale Kommunikation zwischen Mensch und Pferd gezielt erarbeitet.
Die Teilnehmenden erhalten Kenntnisse über wissenschaftliche und rechtliche Grundlagen der tiergestützten Arbeit.

Modul 3: 
Die Teilnehmenden lernen körperorientierte Methoden und erfahrungsbasierte Zugänge kennen und können diese in der therapeutischen Arbeit gezielt einsetzen. Sie entwickeln ein sicheres, kreatives und reflektiertes therapeutisches Handeln. Sie setzen sich mit körperlichen Aktionen und Reaktionen des Fluchttieres Pferd auseinander und verstehen deren Bedeutung für die therapeutische Arbeit.

Modul 4: 
Die Teilnehmenden setzen sich mit der eigenen Selbstreflexion auseinander und stärken ihre Fähigkeit, das persönliche Handeln bewusst wahrzunehmen und einzuordnen. Sie erarbeiten eine praktische Aufgabenstellung für den Abschluss des Kurses und präsentieren diese im Rahmen der Abschlussveranstaltung.

Methodik

Einzelsupervisionseinheiten inkl. Videoaufzeichnung einer Einheit vor dem letzten Modul, Peergroup-Einheiten (dokumentiert), Reflexion schriftlich 2-4 Seiten nach den Modulen, selbstkreierte Übung mit Klient*innen und dem Pferd / den Pferden

Zielgruppe

Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen (auch in Ausbildung), Coaches und Supervisor*innen (mit ärztlichem, psychologischem bzw. psychotherapeutischem Hintergrund)

Modul 1: Einführung in die pferdegestützte Psychotherapie und die Besonderheiten dieses Settings

Referent*in

Robert Koch, MSc

Robert Koch arbeitet als Psychotherapeut in freier Praxis in Wien und Korneuburg
Er ist Lehrtherapeut der Sigmund Freud Privatuniversität Wien im Fachbereich
systemische Therapie. Robert Koch leitet das Institut für pferdegestützte Kommunikation und bietet tiergestützte Arbeit mit Pferd und Hund an. Koch ist Lehrtherapeut für systemische Familientherapie.

Kristina Gilmer, MA

Kristina Gilmer arbeitet als Psychotherapeutin in freier Praxis in Maria Enzersdorf/Mödling. Zusätzlich dazu ist sie zertifizierte Reittherapeutin und verfügt über das
Diplom für HTFP (Heilpädagogische und therapeutische Förderung mit
dem Pferd) vom Österreichischen Kuratorium für Therapeutisches
Reiten.

Modul 2: Wissenschaftliche Grundlagen und praktische Arbeit im therapeutischen Setting Mensch-Pferd – LIVE KlientInnen aus der Praxis

Referent*in

Univ.-Prof. Dr. Alexandra Schosser, PhD MBA

Prof. Dr. Alexandra Schosser ist seit 2025 die Leiterin der für Bachelor- und Masterprogramme der Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Seit 2024 ist sie einem vom VÖPP zertifizierte Fachkraft in der pferde-assistierten Psychotherapie.
Sie arbeitete außerdem als medizinische Direktorin an den BBRZ-Rehabilitationszentren in Wien Leopoldau und Wien Simmering, Von 2006 bis 2008 war Schosser Trägerin des Erwin-Schrödinger-Fellowships vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF am King’s College London.

  • Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

Kristina Gilmer, MA

Kristina Gilmer arbeitet als Psychotherapeutin in freier Praxis in Maria Enzersdorf/Mödling. Zusätzlich dazu ist sie zertifizierte Reittherapeutin und verfügt über das
Diplom für HTFP (Heilpädagogische und therapeutische Förderung mit
dem Pferd) vom Österreichischen Kuratorium für Therapeutisches
Reiten.

Mag. Lukas Ornauer

  • Lehrbeauftragter der Bundessportakademie, Heeressportverein, OEPS und weiterer Sportinstitutionen für "Recht im Sport" 
  • Ausbildungsreferent NOEPS
  • Mitglied im Ausbildungsreferat OEPS
  • Kursleiter des Niederösterreichischen Pferdesportverbandes
  • Trainer für Reiten & Fitness
  • Reittrainer-Dressur
  • Leiter der Rechtsabteilung/ Compliance Officer bei der Alcatel-Lucent Austria AG

Christina Klug-Malafa

  • Sozialpädagogin 
  • Reittherapeutin 
  • Unternehmerin

Modul 3: Körperwahrnehmung, Beziehung und therapeutische Interventionen

Referent*in

Robert Koch, MSc

Robert Koch arbeitet als Psychotherapeut in freier Praxis in Wien und Korneuburg
Er ist Lehrtherapeut der Sigmund Freud Privatuniversität Wien im Fachbereich
systemische Therapie. Robert Koch leitet das Institut für pferdegestützte Kommunikation und bietet tiergestützte Arbeit mit Pferd und Hund an. Koch ist Lehrtherapeut für systemische Familientherapie.

Kristina Gilmer, MA

Kristina Gilmer arbeitet als Psychotherapeutin in freier Praxis in Maria Enzersdorf/Mödling. Zusätzlich dazu ist sie zertifizierte Reittherapeutin und verfügt über das
Diplom für HTFP (Heilpädagogische und therapeutische Förderung mit
dem Pferd) vom Österreichischen Kuratorium für Therapeutisches
Reiten.

Nina Irsigler

  • Parelli Instruktorin
  • Mensch-Pferd-Trainerin 
  • Kurs- und Workshopleiterin

Modul 4: Therapeutische Prozessgestaltung und Praxisvertiefung

Referent*in

Univ.-Prof. Dr. Alexandra Schosser, PhD MBA

Prof. Dr. Alexandra Schosser ist seit 2025 die Leiterin der für Bachelor- und Masterprogramme der Psychiatrie an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien. Seit 2024 ist sie einem vom VÖPP zertifizierte Fachkraft in der pferde-assistierten Psychotherapie.
Sie arbeitete außerdem als medizinische Direktorin an den BBRZ-Rehabilitationszentren in Wien Leopoldau und Wien Simmering, Von 2006 bis 2008 war Schosser Trägerin des Erwin-Schrödinger-Fellowships vom Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF am King’s College London.

  • Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
  • Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie)

Robert Koch, MSc

Robert Koch arbeitet als Psychotherapeut in freier Praxis in Wien und Korneuburg
Er ist Lehrtherapeut der Sigmund Freud Privatuniversität Wien im Fachbereich
systemische Therapie. Robert Koch leitet das Institut für pferdegestützte Kommunikation und bietet tiergestützte Arbeit mit Pferd und Hund an. Koch ist Lehrtherapeut für systemische Familientherapie.

Kristina Gilmer, MA

Kristina Gilmer arbeitet als Psychotherapeutin in freier Praxis in Maria Enzersdorf/Mödling. Zusätzlich dazu ist sie zertifizierte Reittherapeutin und verfügt über das
Diplom für HTFP (Heilpädagogische und therapeutische Förderung mit
dem Pferd) vom Österreichischen Kuratorium für Therapeutisches
Reiten.

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