Termin
11.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
12.11.2022, 10:00 – 17:00 Uhr
online über ZOOM
Umfang
16 Unterrichtseinheiten
Kosten
Preis regulär: € 320,-
Abschluss
Teilnahmebestätigung
Anmeldung

Inhalt

Die professionelle Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Krisen stellt die Helfer vor Herausforderungen, die sich von denen bei Erwachsenen in Krisensituationen unterscheiden: Entwicklungspsychologische Gegebenheiten nehmen auf die Symptomatik der Kinder und Jugendlichen Einfluss, Interventionen und Unterstützungsangebote müssen dem Entwicklungsstand des Kindes und Jugendlichen adaptiert werden. Bezugspersonen müssen in die Krisenintervention in einem weit größeren Maß einbezogen werden als bei Erwachsenen in Krisensituationen.

Im Seminar werden die Besonderheiten der Symptomatik von Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen thematisiert und die Spezifität der Krisenintervention bei Kindern und Jugendlichen praxisbezogen erarbeitet.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Traumatisierende Lebensereignisse und Lebensumstände, die psychische Krisen bei Kindern und Jugendlichen auslösen können
  • Symptomatik von Kindern und Jugendlichen in seelischen Krisenzuständen
  • Risikofaktoren und Schutzfaktoren bei kritischen Lebensereignissen
  • Suizidalität – Einschätzung der Suizidalität und der akuten suizidalen Gefährdung
  • Akutinterventionen
  • frühe Interventionen
  • Psychotherapie
  • Fehler im helfenden professionellen Umgang mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

Zielgruppe

Die Einladung richtet sich an Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Mediziner*innen, Pädagog*innen, Sozialarbeiter*innen, Pflegepersonal und Studierende einschlägiger Fachrichtungen.

Referentin

em. Univ.Prof.in Dr.in Brigitte Sindelar
– Klinische Psychologin
– Psychotherapeutin
– Trägerin des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst
– Arbeitsschwerpunkte:
– Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie; Entwicklung einer Methode zur Diagnostik und Behandlung von partiellen Entwicklungsdefiziten in der Informationsverarbeitung („Sindelar-Verfahren“, Sindelar-Methode“), die nach ihrem Modell zu Lernstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie und auch Verhaltensproblemen führen können
– Aufbau und Leitung eines Versorgungsnetzes für Kinder und Jugendliche mit Teilleistungsschwächen in Österreich, Deutschland und der Slowakei (“Schmunzelclubs”)